Familienbande     Danke an Stiefelpeter

Andrea war bereits auf dem Heimweg, als ihr der morgendliche Anruf vom Polier wieder einfiel, der sie gebeten hatte, am Wochenende mal auf der Baustelle vorbeizuschauen um sich selbst einen Eindruck zu machen. Die junge blonde Architektin schaute auf die Uhr. In einer halben Stunde war sie mit ihrer 16 Jahre alten Tochter zuhause verabredet, die heute aus dem Internat zurück kam, ja, das konnte sie noch schaffen, immerhin lag die Baustelle nur 4 Kilometer von ihrer Wohnung weg.

Andrea setzte den Blinker und bog links ab. Heute war der erste sonnige Tag seit fast zwei Wochen, in denen es nur geregnet hatte. Und diese zwei Wochen hatten ihrem bisher makellosen beruflichen Lebenslauf den ersten schwarzen Fleck zugefügt, wenn es hierbei auch nur um ihr eigenes Traumhaus ging.

Andrea war ein halbes Wunderkind, bildhübsch und intelligent. Bereits mit 17 hatte sie ihr Abi gemacht, um dann ihr Architekturstudium in nur 8 Semestern zu absolvieren. Auf der Uni hatte sie allerdings auch ihren ersten großen Fehler gemacht und war auf einen Typen reingefallen, der sie gleich im ersten Semester geschwängert und dann sitzen gelassen hatte. Sie hatte nicht abgetrieben und ihr Studium auch mit Kind noch motivierter durchgezogen - mit Erfolg. Die besten Firmen hatten sich um sie gerissen, aber nach nur sechs Jahren hatte sie die Nase voll vom Büro und hatte sich mit einer kleinen Firma selbständig gemacht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten war der Laden zum Renner geworden und Andrea konnte sich vor Aufträgen nicht mehr retten. Jetzt mit Anfang 30 hatte sie endgültig entschieden sich ihren Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen und hatte ein Grundstück gefunden, daß weit und breit nur von Wald und Wiesen umgeben war, gleichzeitig aber nur 4km von der Stadt weg - ein Traum! Als keine Angst vor Frost mehr bestand, hatte der Bau begonnen und jetzt im Mai, schon fast zwei Monate nach dem ersten Spatenstich, war der zuletzt gebaute Keller immer noch nicht trocken wegen des anhaltenden Regens. Und nun wollte sie sich angucken, ob man dem Beton überhaupt noch trauen konnte, oder alles bis zum Fundament wieder abgerissen werden müßte.

Sie bog auf den Feldweg zum Grundstück ein und bemerkte gleich, wie matschig der Untergrund nach den zwei Wochen war. Der kleine Audi schlitterte leicht als die Vorderräder durchdrehten und Andrea schaltete den Allradantrieb ein. Als sie vor der Baustelle hielt, sah sie sofort, das der Polier am Telefon nicht übertrieben hatte. Die Gegend rund um die Grube war eine einzige Schlammwüste und die Baugrube selbst war meterhoch mit Wasser gefüllt. Das leise Tuckern einer Pumpe drang durch das offene Seitenfenster an ihr Ohr, die beständig Liter um Liter in den Schlamm spuckte. Sonst war nichts zu hören, es war Samstag und selbst wenn die Arbeiter an diesem Tag hier gewesen wären, hätten sie immer noch nichts machen können. Wie um sie zu verhöhnen stach ihr die Sonne ins Auge, als sie die Wagentür öffnete und gerade noch rechtzeitig bemerkte, daß der Weg selbst sich vom Untergrund her nicht mehr von dem der Baustelle unterschied: Ihr Wagen stand bis zu den Radkappen im Schlamm. Schnell zog sie ihre Beine wieder nach innen und turnte über die Sitze nach hinten, wo sie unter der Heckklappe nach ihren Gummistiefeln kramte. Andrea legte viel Wert auf ihr Aussehen, was manchen Student und Mitarbeiter aufgrund ihrer Unnahbarkeit schon zur Verzweiflung getrieben hatte. Heute trug sie eine dunkle Bluse, kombiniert mit einem hellgrauen Minirock und ebensolchem Blazer, den sie aber aufgrund der Wärme längst ausgezogen hatte. Die schwarz glänzenden Damengummistiefel, die sie jetzt mit ihren Autoturnschuhen vertauschte, paßten perfekt zum Gesamtbild. Aufgrund des Absatzes wirkten sie trotz ihres Materials sehr elegant und schmiegten sich eng wie eine zweite Haut an Andreas durchtrainierte Waden. Jeder Bauaufsichtsbeamte hätte und hatte ihr in diesem Outfit eine Baugenehmigung erteilt.

Andrea schwang nun abermals die Beine aus der Tür und setzte sie in den Schlamm, wobei sie fasziniert betrachtete, wie ihre schwarzen glänzenden Fußspitzen in der dünnflüssigen braunen Masse verschwanden. Sie hatte sich die Stiefel eigentlich nur aus Gefallen und Formsache gekauft, auf den Stadtbaustellen aber nie ernsthaft gebraucht. Die Idee, sie nun erstmals richtig im Matsch einzusetzen, gefiel ihr irgendwie. Sie nahm die Tasche mit ihren Unterlagen vom Beifahrersitz, schloß die Tür und machte einige langsame Schritte auf die Baugrube zu. Der Schlamm schmatzte unter ihren Absätzen und nachdem er ihr auf dem Weg noch kaum bis über diese hinaus gereicht hatte, merkte sie nun, daß er unter ihrer Sohle nicht nur nachgiebiger, sondern auch schnell tiefer wurde. Sie blickte hoch und stellte fest, daß sie genau auf die Stelle zulief, wo die Pumpe unentwegt Wasser spuckte und auf diese Art schien sich ein ordentlicher Schlammsee zwischen Bauwagen und Zementsäcken gebildet haben, den man allerdings erst auf den zweiten Blick als solchen erkennen konnte.

Andrea machte neugierig ein paar weitere Schritte und beobachtete fasziniert wie die cremig hellbraune Flüssigkeit sich an ihrem Schaft hocharbeitete. Ob Ihre Stiefel wohl hoch genug waren, um den kleinen See zu durchqueren? Schon nach wenigen Schritten hatte der Matsch die Hälfte ihrer Stiefel erreicht. Sie arbeitete sich weiter vor und spürte dabei nicht ohne Erregung, wie der Schlamm den Gummi noch enger an ihre Beine drückte. Schon war sie bis fast an den Rand ihrer hohen schwarzen Stiefel in den See hineingewatet, als links ihr Absatz wegsackte und plötzlich war ihr Stiefel komplett im Matsch versunken. Schnell zog sie ihr Bein zurück und betrachtete die Bescherung. Zwar war ihr linker Gummistiefel nun bis über den Rand cremig braun, aber nur ein paar wenige Tropfen hatten den Weg hinein und an ihrem Bein hinunter gefunden. Die Stiefel saßen so eng und waren zusätzlich vom Schlamm so an ihre Wade gedrückt worden, daß kaum mehr passieren konnte. Andrea atmete heftig.  Irgendwie gefiel ihr das ganze. Sie suchte einen festen Stand für ihr rechtes Bein und tauchte dann den linken Stiefel wieder tief in den flüssigen Schlamm. Der Gummi preßte sich an ihr Bein und stieg wieder am Schaft hinauf. Ehe sie festen Boden berührte, war der schwarze Gummi schon wieder bis zum Rand eingetaucht. Schwer atmend und mit einer Mischung aus kindlicher Begeisterung und sexueller Erregung blickte sie sich um. Der perfekte Spielplatz. Als Kind hatte sie davon geträumt.

Ihr Blick fiel auf die Uhr. Für so was hatte sie keine Zeit! Auch wenn sie es noch so gern ausprobiert hätte, aber ohnehin schien der Schlamm zu tief zu sein. Sie ging ein paar Meter zurück, und wählte den Weg um die Zementsäcke herum zur Grube, um sich die Bescherung anzugucken. Der Matsch war hier sehr viel fester und zäher und Andrea mußte sich zweimal sehr bemühen, mit ihren Absätzen die Balance zu halten, die sich immer weder tief in den Matsch bohrten. Schon bald mußte sie feststellen, daß der Schlamm kaum weniger tief war, als auf der anderen Seite der Zementsackbarriere und sie war froh, daß ihre Stiefel so gut saßen, weil sie mit zunehmender Tiefe doch einige Male arg arbeiten mußte, um diese wieder herauszuziehen. Nicht weit von der Grube blieb sie schließlich stehen, holte ihren Grundriß und das Diktiergerät aus der Tasche und begann sich Notizen zu machen. Nachdem sie gute zehn Minuten so gestanden hatte, steckte sie die Sachen wieder weg und wollte das Gelande nochmal umrunden, bevor sie losfuhr. Es war auch Zeit, fünf Minuten war sie jetzt schon zu spät. Aber als sie sich umdrehen wollte ging das nicht. Sie zog an ihrem rechten, dann an ihrem linken Bein - Nichts. Die Tasche vorsichtig auf ihrem Rücken haltend, bückte sie sich und zog mit den Händen an ihren Stiefeln, aber diese steckten bloß weiter bis über die Hälfte im Morast und bewegten sich keinen Milimeter. Andreas Herz pochte wild. "Jetzt nur keine Panik", sagte sie sich selbst. Es konnte doch nicht sein, daß ihr, die sie regelmäßig ins Fitneßstudio rannte, so ein bißchen Schlamm zum Stillstand reichte. Aber so sehr sie auch zerrte und zog, sie kam nicht frei. Und was schlimmer war: Der Matsch hatte sich mittlerweile so fest um ihre Waden geschlossen, daß sie aus den ohnehing schon engen Stiefeln auch nicht mehr herauskam. Hilfesuchend blickte sie umher und bemerkte dabei wieder die Zementsäcke. Einige davon waren vom Regen so aufgeweicht, daß sie gerissen waren und der durch das Wasser verflüssigte Zement in den Matsch gesickert war. "Die ideale Mischung", dachte Andrea. Wahrscheinlich stand sie unter der Matschdecke bis zu den Knöcheln in Beton. Mit ihrem Polier mußte sie mal ein ernstes Wörtchen reden, von wegen die Säcke so rumliegen zu lassen. Aber das half ihr jetzt auch nicht weiter, wenn sie nicht ganz eingemauert werden wollte. Abermals zog sie an ihren Stiefeln oder versuchte wenigstens ihre Füße aus diesen herauszubekommen - ohne Erfolg. In diesem Moment kimgelte ihr Handy. An das hatte sie gar nicht mehr gedacht! "Ja?", meldete sie sich atemlos. "Ach Caro, du bist´s! - Nein, ich hab Dich nicht vergessen. - Hör zu. Du mußt mir helfen! Es klingt jetzt vielleicht lächerlich, aber ... naja, hihi, ich stecke im Schlamm fest. - Na, auf unserer Baustelle. Ich hab Dir doch gezeigt wo. Kannst Du mir helfen? - Nein, das ist kein Witz. Bitte, mir tun schon die Füße weh. - Ja danke, bis gleich."

 

15 Minuten später raste ihre Tochter Carola mit dem Fahrrad über den Feldweg. Nach dem Anruf hatte sie sich gleich ihre blauen Romika-Segelstiefel geschnappt und war im Rekordtempo zur Baustelle rausgeradelt. Für ihre 16 Jahre hatte das Mädchen bereits eine bildschöne Figur und hatte den ersten Sommertag genau wie ihre Mutter genutzt, um sich ein wenig herauszuputzen. Sie trug ein bauchfreies Top und einen kurzen weißen Rock, die Haare hatte sie kunstvoll zu einem Zopf geflochten und lediglich die blauen Segelstiefel an ihren Füßen störten das Gesamtbild. Carola machte regelmäßig Sport wie ihre Mutter und so hatte sie die kurze Radtour nur wenig ausser Atem gebracht. Als sie die Baustelle und den Wagen ihrer Mutter sehen konnte, hielt sie nach dieser Ausschau und vergaß dabei auf den Weg zu achten. Wenige Meter vor dem Ziel geriet ihr Vorderrad in eine Matschpfütze und Carola fiel der Lange nach vom Rad, mit dem Oberkörper zuerst in die Pfütze. Mißmutig verzog sie das Gesicht, rappelte sich aber sofort wieder auf, als sie ihre Mutter hörte: "Caro? Bist du das?" - Ja Mutti, alles in Ordnung! Wo bist Du?" - "Hier hinter den Zementsäcken! Aber geh nicht drum herum, wie ich, sonst bleibst Du auch stecken!" - "Alles klar, ganz ruhig, ich komme!"

Sie wischte sich den Matsch vom nicht mehr ganz so weißen Rock und betrachtete nochmal sauer ihr nun klatschnasses Top, setzte sich dann aber in Bewegung. Schon bald bemerkte sie, daß die sonst so rutschsicheren Sohlen ihrer Seglerstiefel hier eher hinderlich waren. Der Matsch war noch nicht mal knöchelhoch, aber dafür rutschte sie mehr, als daß sie ging. Nicht um die Zementsäcke herum, hatte ihre Mutter gerufen. Dann blieb nur der Weg gerade durch den Matsch vor der Pumpe. Carola rutschte ein paar Schritte vorwärts bevor sie erkannte, daß es schnell tiefer wurde, wodurch sie aber besseren Halt fand. Befriedigt ging sie zügig weiter, als sie merkte, wie der Gummi sich an ihre Beine drückte. Sie blickte herab und erschrak. Sie war noch nicht mal zur Hälfte des Wegs gekommen, aber der dünnflüssige Schlamm war schon bis auf wenige Zentimeter an den unteren Stulpenrand gekommen und dieser war aus Stoff und nicht sehr stabil. "Du mußt aufpassen!", rief ihre Mutter in dem Moment, vor der Pumpe ist der Schlamm glaube ich recht tief - "Danke, das hab ich auch schon gemerkt!", rief Caro zurück. Zögernd machte sie ein paar weitere Schritte bis der Schlamm am Rand ihrer Stulpen war und noch ein wenig weiter bis an den oberen Rand, der sich auch schon weit nach innen beulte.

Mit beiden Händen die Stulpen hochhaltend schaute Carola hoch. Sie war immer noch nicht bis zur Hälfte gekommen, konnte aber jetzt schon hinter einem niedrigeren Sackstapel ihre Mutter sehen, die mit dem Rücken zu ihr stand. So wurde das nichts! Caro ging ein paar Schritte zurück und überlegte. Dreckig war sie eh schon, aber die Stiefel wollte sie übermorgen mit zum Segeln nehmen und dies nicht unbedingt mit Schlammresten im Baumwollfütter drin. Außen konnte man ja alles abwaschen, aber innen... In diesem Moment kam ihr eine Idee. Sie bückte sich, öffnete die Schleife vorn am rechten Stulpen und band diesen dann so fest zu wie sie konnte. Dann tat sie dasselbe mit dem linken und betrachtete zufrieden ihr Werk. So, da würde so schnell nichts durchkommen außer vielleicht ein wenig Wasser.

"Caro?" - "Ja, moment, gleich!" Vorsichtig schob sie ihre Füße vor. Der durch das Zusammenbinden nun niedrigere Stulpen war schnell vom Schlamm erreicht und als nur noch wenige Milimeter fehlten, höhlte Carola tief Luft und machte dann zwei große Schritte.  Sie sank sofort fast zehn Zentimeter tiefer ein, aber obwohl von ihren Stiefeln nichts mehr zu sehen war, blieben diese dicht. Zufrieden grinsend ging sie nun wieder weiter, aber als ihr der Schlamm bis zum Knie reichte und sie schon dachte, sie schaffte es, rutschte ihr linker Fuß weg und ehe sie die Balance wiedergewinnen konnte stand sie bis fast zur Hüfte in einem Loch. Carola fluchte, als sie die nun braunen Ränder ihres Rocks betrachtete. Dies war die reinste Fallenstrecke. Vorsichtig tastete sie mit ihrem rechten Bein im Schlamm herum nach dem Rand des Loches. Dabei wurden die Muskeln in ihren Waden angespannt und durch eine kleine Lücke zwischen Haut und Stulpen drang etwas Schlamm. Carola spürte erschrocken das kalte Rinnsal an ihrem Fuß ankommen und stand sofort still. Alles nur das nicht! Zu allem Unglück war sie bei der Aktion auch noch tiefer gesunken und spürte plötzlich ihren Schlüpfer durch die Berührung mit der Oberfläche des Schlamms feucht werden. Reflexartig stieg sie auf die Zehenspitzen, aber dadurch lief ihr wieder Schlamm in die Stiefel. Also stand sie wieder still und erschauderte ein wenig, als ihr Schlüpfer sich vollsog. Carola schloß die Augen und stellte fest, daß sie das Gefühl genoß. Das Gefühl der kalten Flüssigkeit an ihren nackten Füßen hatte sie schon erregt und nun wurde es ihr gleich von zwei Seiten feucht zwischen den Beinen. Neugierig griff sie unter ihrem Rock... "Caro?" - "Jaaaa Mama!" Carola riß sich zusammen. Jetzt sah sie eh schon aus wie Sau. Sie tastete mit den Händen nach dem Rand, dann ein Ruck, ein großer Schritt und nachdem ein paar weitere Schlammrinnsale den Weg in ihre Stiefel gefunden hatten, stand sie wieder nur bis zu den Knien im Schlamm.

Die letzten Meter nahm sie im Eilmarsch und blieb dann am Rand der Grube stehen. Wie ihre Mutter schon stellte auch sie nun fest, daß der Schlamm hier zäher und klebriger, aber nur wenig tiefer war. Nur daß ihre nun schlammigen Füße in den Stiefeln hin und her rutschten und sie erhebliche Probleme hatte, an ihre Mutter heranzukommen. Immer wieder blieb sie stecken und mußte sich dann mit den Händen herausziehen, weil ihre Füße keinen Halt fanden. Aber genau dabei kam ihr wieder eine Idee. "Mutti, ich komm nicht an dich ran und barfuß will ich's wegen der Nägel nicht versuchen. Aber ich hab eine Idee, die wird dir nicht gefallen!" - "Sag's mir, ich mach alles, wenn ich hier weg komme!" - "Da Du Deine Stiefel nicht freibekommst, mußt Du aus ihnen raus, dann kannst Du sie mit dem Spaten  selbst rausholen!" - "Aber ich komm ja nicht raus!" -"Das dachte ich mir schon, deswegen  brauchst Du was zum schmieren!" - "So wie Öl?” - ”Ja, bloß daß ich kein Öl hab, ich dachte dabei an... Schlamm!" - "Du willst, daß ich mir selbst die Stiefel mit Schlamm fülle?" - "Ja, ich sehe keine andere Möglichkeit!"

Andrea dachte nach. Ihr gefiel der Gedanke eigentlich nicht so sehr, auf der anderen Seite hatte sie sich eben im Schlammsee schon gefragt, was das für ein Gefühl sein würde, wenn sie weiterginge. "Okay, ich mach's Caro! Aber der Schlamm hier hat kaum die richtige Konsistenz dafür!" - "Schon recht! Hier, dreh Dich um und nimm!" Und mit diesen Worten reichte ihr Carola einen mit flüssigem Schlamm gefüllten Eimer über die Säcke. Andrea stellte ihn neben sich, bog dann mit der rechten Hand ihren Stiefelschaft auseinander, zögerte einen Moment, nahm dann eine Handvoll Schlamm und ließ ihn mit Bedauern, aber erregt langsam an ihrer Wade hinunter in den Stiefel laufen. Eine Gänsehaut bildete sich auf ihrem Rücken und Andrea spürte ein leichtes Schaudern. Der Schlamm erreichte ihren Knöchel und Andrea nahm eine weitere Handvoll. Auch diese fand den Weg in die schwarzen Gummis und verteilte sich an ihrem Fuß. Ein paar Handvoll später fühlte Andrea ihre Zehen feucht werden und schließlich bekam sie ihren Fuß durch kräftiges hin- und hergeruckel frei. Die Prozedur wiederholte sich mit dem rechten Stiefel und wenig später konnte Andrea ihrer Tochter eine Erfolgsmeldung mitteilen. Als sie schließlich mit dem Spaten ihre vermatschten Stiefel freigegraben hatte und sich ganz vorsichtig um die Säcke herumarbeitete, sah sie ihre völlig eingesaute Tochter. "Was hast Du denn gemacht?", fragte sie das grinsende Mädchen. "Im Schlamm gespielt. Laß uns gehen. Es ist nicht so tief wie ich aussehe, wenn Du ganz links bleibst. Aber Du solltest Deine Stiefel wieder anziehen. Es liegen einige Nägel hier rum." Andrea betrachtete kopfschüttelnd erst ihre Tochter, dann den Schlammsee und stieg dann wortlos, aber schmunzelnd wieder in ihre Stiefel, was durch den Schlamm sehr viel einfacher als sonst ging. Sie guckte Caro an, aber daß Mädchen war schon vorgegangen und stand schon wieder bis zu den Knien im Schlamm. Sie hatte die Zwischenzeit genutzt um sich ihren nassen Schlüpfer auszuziehen und war nun heiß auf eine zweite Begegnung mit dem Schlamm. Allerdings mußte sie bald mit feststellen, daß sie die Stulpen beim zweitenmal fester hätte binden sollen, denn diesmal gluckste es plötzlich und dann lief ein guter Liter Schlamm erst in den rechten, wenig später auch in den linken Stiefel. Ein wohliger Schauer lief ihr über den Rücken, dann hielt sie schnurstracks auf das Loch zu. Würde sie sich für den Segeltöm eben ein neues Paar Stiefel kaufen. Das hatte sie sowieso eben entschieden. Daß ihre Mutter zuschaute war ihr egal, sie würde das folgende schon als unabsichtlich verkaufen können. Sie wußte nicht mehr genau wo sie eben eingesunken war, aber während sie noch überlegte sackte schon wie auf Kommando wieder ihr rechtes Bein weg und sie versank bis zur Hüfte. Kalter flüssiger Schlamm drückte gegen ihre Schamlippen und mit einem leisen Seufzen ließ sie sich gehen..

Andrea war, auf die größere Länge ihrer Schwarzen vertrauend, anfangs noch forsch ihrer Tochter gefolgt, aber auch die gingen eben nur bis zum Knie. Mit jedem Schritt genoß sie es mehr und als nur noch Milimeter fehlten, war Andrea längst geiler als je zuvor. Der Gummi preßte sich wieder hauteng an ihre Beine und die schleimige Masse an ihren Füßen erregte sie zusätzlich ungemein. Langsam schob sie ihre Stiefel vor, bis der Schlamm so gerade eben über den Rand trat und beobachtete dann genüßlich, wie dieser sich einen Spalt zwischen Haut und Gummi suchte, dann innen wieder herunterlief und allmählich ihre schwarzen Gummistiefel von innen füllte und ausbeulte. Ihre Tochter stand mittlerweile am Rand und beobachtete ihre Mutter schmunzelnd. Von da an waren die beiden Frauen öfter auf der Baustelle zu sehen.